Oberlandesgericht Hamm

Das Oberlandesgericht Hamm ist eines der größten seiner Art in Deutschland.  In einer dreijährigen Bauzeit wurde es um einen 14-geschossigen Gebäudeteil sowie eine den Alt- und Neubau verbindende Halle erweitert. In diesem Zusammenhang, aber zeitlich vorgezogen, entstanden in einem ersten Bauabschnitt 408 von insgesamt 471 neuen Stellplätzen.

Der Parkplatz mit einer Gesamtgröße von 22.200 m² ist aus den Gebäuden heraus von oben einsehbar. Er grenzt unmittelbar an eine wichtige innerstädtische Grünfläche und musste ebenfalls die hohen ökologischen Anforderungen erfüllen, die an das gesamte Bauvorhaben gestellt wurden. Daher fanden bei der Planung funktionale, gestalterische, wirtschaftliche und ökologische Aspekte eine gleichermaßen hohe Gewichtung.

Trotz der „eigentlich“ nicht sickerfähigen Böden wurde der Parkplatz ohne Kanalanschluss gebaut!

Die Entwässerung erfolgt über ein kombiniertes Mulden-/Rigolensystem mit angeschlossenen Rasenmulden als Retentionsflächen sowie einem Überlauf in den Ahseteich. Tatsächlich gelangt aber selbst bei Starkregenereignissen kein Wasser dorthin. Alles Niederschlagswasser versickert oder verdunstet im Bereich des Parkplatzes.

Zur Häßlerstraße ist ein moderner Vorplatz entstanden, dessen Formensprache sich an der Architektur orientiert.


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